ENERGIEEFFIZIENZ verbessern nach Motorpark-Analyse

Wir sorgen dafür, dass Ihre Industriemaschinen sparsamer werden. 

Seit der Energiewende wird der Druck, auch bei Industriemaschinen den Energieverbrauch zu reduzieren, immer höher. Seit 2015 ist Einsparung Pflicht, die neue ISO 50001 setzt Maßstäbe. Ältere Drehstrommotoren (IE1 und IE2) dürfen nicht mehr verwendet werden, Mindestens IE3 wird Pflicht.

Was heißt das für Ihren Betrieb? Sie kommen kurz- bis mittelfristig nicht daran vorbei, technische Verbesserungen vorzunehmen, die den Energieverbrauch Ihrer Maschinen senken. Es geht um effizientere Antriebsmotoren, Energie sparende Steuerungstechnik, reduzierte Reibungs- und Wärmeverluste, reduzierte Verluste im Leerlauf und Standby-Modus. 

Je früher Sie Energie sparende Maßnahmen umsetzen, desto mehr haben Sie davon, denn die Ersparnis beginnt sofort. Das Einsparpotential ist erheblich. Im Produzierenden Gewerbe entfallen etwa zwei Drittel der Stromkosten auf den Stromverbrauch durch Motoren. Energie einzusparen ist gerade bei Bestandsanlagen nötig und sinnvoll. Die damaligen Motorwirkungsgrade älterer Maschinen sind meist deutlich schlechter als heute. 5 % Stromersparnis ist meist mit vertretbarem Aufwand auch bei Altanlagen realisierbar. Klingt wenig, ist aber viel, denn:

5 % weniger Stromverbrauch bedeutet 10 % mehr Gewinn! Viele Unternehmen in der Fertigungsindustrie haben eine Umsatzrentabilität von ca. 5 %, d.h. 95 % des Umsatzes sind Kosten, wovon typischerweise ca. 10 % auf Energiekosten entfallen, Tendenz steigend. Die Energiekosten machen also ca. 9,5 % des Umsatzes aus. Spart Ihr Unternehmen bei der Energieanwendung, zum Beispiel beim Betrieb der Drehstrom Asynchronmotoren, nur 5 % der Kosten, so bedeutet das eine Senkung der Kosten um 0,475 % bezogen auf den Umsatz Ihres Unternehmens. Anders betrachtet bedeutet eine 5 %ige Einsparung Ihrer Energiekosten eine Steigerung der Umsatzrentabilität von 5 % auf 5,475 %. Das ist eine Steigerung um fast 10 % ohne eine einzige Einheit mehr verkauft zu haben, ohne den Umsatz gesteigert zu haben. Rechnen Sie das mit Ihren eigenen Zahlen durch!

Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Wo liegt das Einsparpotential? Manche Maßnahmen sind offensichtlich, manche ergeben sich erst durch Messen an den Maschinen im Rahmen einer Motorparkanalyse. Beeinflussende Faktoren sind z.B.: Dimensionierung und Bauart der Antriebsmotoren (Asynchronmotoren IE1, IE2 oder IE3), Belastungszustände, Einsatzzeiten, Leerlaufzeiten, usw.

Die Motorparkanalyse erfolgt durch spezielle Prüfcomputer direkt an der Maschine. Eine Art Fahrtenschreiber wird an die Maschine angeschlossen, welcher im Betrieb und im Leerlauf in verschiedenen Belastungszuständen eine Fülle von Messwerten aufzeichnet. Z.B. mechanische Leistung, elektrische Leistung, Stromfluss, Blindleistung, Drehzahl ... Eine Auswertung ergibt dann konkrete Hinweise darauf, wo wie viel eingespart werden kann. Man kann dann bei den technischen Maßnahmen zur Energieeinsparung gezielt dort ansetzen, wo der Effekt, das Kosten-Nutzen-Verhältnis am größten ist. Die Motorparkanalyse erfolgt durch einen Kooperationspartner, der mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (Stützpunkt Energieeffizienz bei elektrischen Antrieben) zusammenarbeitet. 

Die DIN EN ISO 50001 DIN EN 16247 legt den Unternehmen die Durchführung eines Energiemanagements zur Energieeinsparung nahe. Dabei geht es teilweise um die Schaffung der Voraussetzungen für die EEG-Ausgleichsregelung und um Energiesteuervorteile. Letztlich geht es aber immer um die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens.